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Shareconomy - warum Unternehmen das CeBIT Leitthema ernst nehmen solltenNun ist sie also vorbei, die CeBIT 2013. Mit ihrem Leitthema rückt die CeBIT das Teilen und gemeinsame Nutzen von Wissen, Ressourcen und Erfahrungen ins Zentrum der Messe und verkündet mit gemeinsam mit namhaften Ausstellern den Anfang vom Ende der klassischen Geschäftsmodelle. Oder doch nicht? Was ist dran am neuen Hype und warum sollte sich auch Ihr Unternehmen meiner Meinung nach mit dem Thema befassen? These Nummer 1 – die Cloud wird sich durchsetzenDas Thema „Cloud“ ist gerade in Deutschland gefühlt immer noch ein sehr sensibles Thema. Zum Teil natürlich auch zurecht, denn nicht jeder Endanwender kann mehr kontrollieren, was wo mit seinen Daten passiert und selbst Unternehmen wissen nicht mehr sicher, wo all die Daten gespeichert werden. Hier wird sich auch auf Sicht die Spreu vom Weizen trennen und seriöse Anbieter überleben. These Nummer 2 – Entscheidungsprozesse und Zusammenarbeit verändern sich nachhaltigEs mag einem gefallen oder auch nicht. Der Siegeszug von Facebook, Twitter und Google+ im Privaten haben unweigerliche Konsequenzen auch für das Kommunikationsverhalten und den Informationsaustausch in der Arbeitswelt. Unternehmen können es sich bei immer kürzer werdenden Innovationszyklen nicht mehr leisten Ideen, Wissen aber auch Probleme kompliziert und langwierig per E-Mail auszutauschen. Wer erfolgreich bleiben will sollte kollaborative Softwarelösungen nutzen und das Vernetzen der Mitarbeiter aktiv fördern. Dabei gehen die Möglichkeiten heute weit über die Nutzung von Wikis und Blogs hinaus und Enterprise Social Networks auch über Unternehmensgrenzen hinweg etablieren sich immer mehr. Für den Erfolg ändert sich auch die Rolle des Managements und die Art und Weise, wie Entscheidungen zu Stande kommen. Denn Digital Natives haben ganz andere Ansprüche an zukünftige Arbeitgeber und deren Verständnis von Führung, Hierarchien und Kommunikation. In Summe müssen Mitarbeiter und Manager umdenken und bereit sein, Wissen, Kontakte und Ressourcen untereinander zu teilen, um weiter erfolgreich zu sein. These Nummer 3 – Organisationen, die sich der Shareconomy nicht öffnen und ihre Geschäftsmodelle anpassen, werden nicht überlebenKönnen wir sicher sein, dass selbst Big Player wie Daimler, SAP oder Apple mit ihren Geschäftsmodellen zukünftig noch genauso erfolgreich sein werden, wie sie es heute sind? Ich glaube Nein! Der gesellschaftliche Wandel und die neuen technischem Möglichkeiten setzen auch die etablierten Unternehmen unter Druck. Wer hätte gedacht, dass erfolgsversprechende Geschäftsmodelle durch „Teilen“ anstatt „Kaufen“ die Großen wirklich bedrohen? Nicht jeder muss heute mehr ein Auto kaufen, um mobil zu sein. Innovative Car-Sharing Konzepte, die vor allem durch mobile Apps auf den Smartphones den Durchbruch geschafft haben, sind eine echte Alternative zum eigenen Auto – und die Bereitschaft der Konsumenten dies auch zu nutzen wächst! Apple mit seinen geschlossenen Systemen (obwohl wir Apple Fans sind!) wird immer mehr Probleme mit der offenen Android Plattform bekommen, gestreamte Musik aus dem Netz (z.B. Spotify) ersetzt die gekaufte Musikbibliothek auf dem iPod wo immer wir ins Internet können und nicht vorhandene Schnittstellen für die Apple Systeme verhindern die Vernetzung mit anderen Geräten und damit das Teilen von Informationen. Gleiches gilt aber auch für die großen Softwarehersteller wie SAP. Bereits seit einiger Zeit investieren sie Milliardensummen in Cloud Dienste wie SucessFactors, um den Anschluss nicht völlig zu verpassen. Welches Unternehmen wird auf langfristig noch Millionensummen in teure ERP Systeme investieren, wenn man auch kleine vernetzte Lösungen wie z.B. salesforce.com für sehr viel weniger Geld bekommt und diese Lösungen ganz andere Konzepte zur Einbindung von Partnern, Lieferanten und Kunden anbieten? Viele Unternehmen haben aus meiner Sicht noch nicht erkannt, dass sich damit auch die Prozesse in den Unternehmen nachhaltig ändern werden und das Netz der Ort wird, in dem Geschäfte gemacht werden und in dem Teams organisationsübergreifend zusammenarbeiten – entsprechende Sicherheitsmaßnahmen natürlich vorausgesetzt, damit der Abfluss von Unternehmensinformationen vermieden werden kann. Die Grenzen zwischen den Organisationen werden in der Folge immer durchlässiger, denn nur so ist es möglich, dass die vorhandenden Ressourcen gemeinsam effizienter genutzt werden können. Auch Oracle folgt diesem Trend und bietet mit dem Oracle Social Network ein Enterprise Social Network an, das sich in die Standardsoftwareprodukte der Fusion Applications integriert und alle Beteiligten miteinander vernetzt – übrigens sind die Oracle Fusion Applications alle auch für die Cloud ausgelegt und z.T. schon als SaaS verfügbar. FazitWir befinden uns in einer äußerst spannenden Phase, in der sich die gesamte Arbeitswelt durch die Möglichkeiten der Informationstechnologie verändern wird. Die Vernetzung, zunehmende Mobilität sowie der private Einsatz von Social Media wirken sich auch zunehmend auf die Unternehmen aus und Prozesse, wie sie heute am Arbeitsplatz gelebt werden, werden diesen Wandel nicht überleben. Wer zukünftig erfolgreich bleiben will, sollte sich ernsthaft mit der Shareconomy beschäftigen und auch kritisch seine Geschäftsmodelle hinterfragen. Auch wenn der Begriff selbst sicherlich ein hohes Hype-Potential hat, die Grundgedanken dahinter werden uns alle noch beschäftigen, da bin ich mir sicher – denn die Zukunft ist mit Sicherheit vernetzt!
Connect CustomersDie Nutzung von Google+, Facebook oder Twitter zur Kundengewinnung und im Rahmen von Cross-Channel Marketingkampagnen gehören heute bereits zum guten Ton im Marketing. Aber wie sieht es mit der Integration in die bestehenden Applikationen und Prozesse aus? Meistens herrscht hier noch eine Kombination aus verschiedenen semi-profesionellen Web-Tools vor, die z.B. wie “HootSuite” eine zentrale Bestückung von Facebook oder Twitter zulassen, aber von einem zentralen Content Management für soziale Netzwerke weit entfernt sind. Sicher ist dies nur ein kleines Beispiel aus dem großen Bereich des Customer Experience Management, zeigt aber deutlich auf, wo die Ziele beim Einsatz integrierter Cloud-Lösungen liegen Die Herausforderung: Social Media-Kanäle bestehen als isolierte Inseln im UnternehmenDie Nutzung sozialer Netzwerke für Marketing, Sales und Support findet heute meist innerhalb dedizierter und von den restlichen Geschäftsprozessen abgeschotteter Web-Anwendungen statt. Im Gegensatz zu der Nutzung von Content Management Systemen bei Shops und Unternehmenswebseiten fehlt ein zentrales Tool, welches auch das Rechtemanagement und die verschiedenen Hierarchiestufen im Unternehmen berücksichtigt. Zusätzlich müssen zu Supportzwecken bestehende Help Desks an die neuen Social Media Plattformen angeschlossen und in die Geschäftsprozesse integriert werden.
Die Lösung: Zentrales Publishing für alle sozialen NetzwerkeDurch ein Cloud-Publishing Tool wie dem Vitrue Publisher, kann analog den bekannten Web-Content Management Systemen auch für soziale Netzwerke ein zentrales Content Management für Google+, Twitter und Facebook aufgebaut werden. Dabei können im Rahmen der zentralen und cross-medialen Kampagnenplanung bereits im Vorfeld Inhalte und Posts vorbereitet werden. Durch eine zentrale Administration erlauben die Cloud-Anwendungen ein zentrales Rechtemanagement. Zudem findet eine Konsolidierung der Kommentare und Nachrichten der Nutzer inklusive vieler Auswertungen statt. Die komplette Interaktion mit Fans und Followern wird dabei in einer Anwendung gebündelt und historisiert. Durch den Einsatz eines zentralen Monitoring-Tools wie dem Right Now Cloud Monitor können die Nachrichten und Kommentare der Benutzer in einer weiteren Ausbaustufe zudem direkt in die Supportprozesse eingebunden werden. Durch die manuelle oder automatisierte Zuweisung der einzelnen Nutzerkommentare an die zuständigen Abteilungen im Unternehmen ist somit eine schnelle Reaktion durch fachspezifische Mitarbeiter möglich. Der Mehrwert: Social Media als integrierter Kommunikations- und SupportkanalDurch die Kombination eines zentralen Social Content Managements wie dem Vitrue Publisher und der Nutzung eines Monitoring Tools für die Supportprozesse, welches z.B. mit Right Now Cloud Watch angeboten wird, entstehen Social Media Prozesse, die vor allem die Anforderungen nach einer zentralen Administration der Inhalte und der Bearbeitung eingehender Nachrichten ermöglicht. Soziale Netzwerke werden somit zentral in die Kundenansprache und den Kundendienst eingebunden. Durch eine Verknüpfung der Systeme, wie esentri diese zum Beispiel mit der esentri Social Network Bridge realisiert, wird aus den bisherigen "Inseln" im Social Media-Umfeld ein vollwertiger Kanal zur Einbindung der Kunden und einer Verbesserung der Kundenzufriedenheit. Ergebnis: Durchgängige Prozesse "Publish to Respond"Der im Beispiel dargestellte Prozess ist nur ein kleiner Teilbereich aus dem umfangreichen Themenbereich des Customer Experience Managements. Trotzdem zeigt diese beispielhafte Lösung, wie durch den Einsatz moderner Cloud-Tools und deren Verbindung im Rahmen eines durchgängigen Geschäftsprozesses ganz neue Möglichkeiten entstehen. Dabei sind auf Grund der Bereitstellung der Tools als SaaS keine langen und umfangreichen Projektlaufzeiten nötig. Allein die Integration der Geschäftsprozesse bedarf einer individuellen Beratung zur Umsetzung. Lizenzen und Hosting sind im Rahmen der monatlichen Nutzungsgebühren bereits abgegolten.
Wie viel IT verträgt ein Projekt?Unter diesem Motto lädt die Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. am 10. Juli 2012 in das Karlsruher KSC-Clubhaus ein. esentri ist als Referent dabei und stellt die Social Collaboration Plattform Social PM interessierten Projektmanagern vor. Die GPM als neutraler Fachverband für Projektmanagement steht für die Förderung und Weiterentwicklung des Projektmanagements in deutschen Unternehmen. Der Verein veranstaltet am 10. Juli einen kostenlosen Informationstag für Projektmanager aus der Region. Unternehmen wie esentri stellen an diesem Tag ihre neusten Projektmanagementlösungen vor und zeigen praktische Anwendungsbeispiele auf. Warum die Zukunft des Projektmanagements vernetzt istRobert Szilinski wird dabei erklären, wie Social Media die Art und Weise verändert, wie Menschen heute miteinander kommunizieren und welche Anforderungen an moderne Softwarelösungen dabei entstehen. Der gesellschaftliche Wandel zeichnet sich als klarer Trend in der künftigen Zusammenarbeit ab und eröffnet damit gänzlich neue Möglichkeiten im Rahmen des Projektmanagements von morgen. Wir freuen uns auf einen spannenden und interessanten Tag bei der GPM! Weiterführende Informationen und kostenfreie Anmeldung
Serie - Teil 3 - Der Unterschied zwischen öffentlichen sozialen Netzwerken und Enterprise Social NetworksNachdem wir im letzten Teil unserer Serie auf die Definition von Enterprise Social Networks näher eingegangen sind, bleibt noch eine elementare Frage offen: Wo liegen die grundsätzlichen Unterschiede zwischen geschlossenen Enterprise Social Networks und öffentlichen sozialen Netzwerken wie XING, LinkedIn oder Facebook? Facebook oder XING oder Google+ innerhalb des Unternehmens nutzenIn den Weiten des Netzes wird auch immer wieder die Nutzung von öffentlichen sozialen Netzwerken für firmeninterne Zwecke diskutiert. Ob es nun geschlossene Gruppen innerhalb der Plattformen sind oder ob man statt einer Telefonkonferenz vielleicht auch einen Google "Hangout" nutzen sollte ist sicherlich eine spannende Frage. Um erste Erfahrungen mit der Funktionsweise und dem Umgang mit sozialer Kommunikation für interne Zwecke zu sammeln, können solche Überlegungen ein erster Schritt sein. In Summe bieten aber Enterprise Social Networks natürlich wesentlich mehr. Relevanten Geschäftsobjekte im Enterprise Social NetworkGrundlegendes Ziel eines sozialen Netzwerks ist es immer, die für einzelne Personen relevanten Informationen über den sogeannten "Activity Stream" anzuzeigen und somit eine zentrale Informationsplattform zu schaffen. Während sich dabei in öffentlichen Netzwerken alles um Marken, Orte oder persönliche Statusmeldungen von Kontakten dreht, gehen die Objekte in Enterprise Social Networks weit darüber hinaus. Denn der Activity Stream bildet vor allem relevante Geschäftsobjekte ab, wie zum Beispiel Dokumente, Auswertungen oder Anpassungen an relevanten Leads oder Kundenaufträgen. Erst durch die Integration der sogenannten "Business Objects" wird das Enterprise Social Network zur zentralen Unternehmensplattform. Wie entstehen Netzwerke?Während der Kontaktkreis in öffentlichen Netzwerken oft auf Grund persönlicher Kontakte wächst, nicht umsonst wird Xing gerne als die moderne Visitenkartensammelstelle bezeichnet, findet die Vernetzung im Unternehmen auf Grund anderer Vorraussetzungen statt, denn im Prinzip ist jedes Unternehmen von Grund auf ein soziales Netzwerk, was im übrigen auch schon lange vor dem Einzug der Enterprise Social Networks galt. Die Zuordnung von Kontakten findet dabei auf Grund gemeinsamer Projekte oder vorgegebener Abteilungen statt. Als zusätzlicher Aspekt kommt das Vernetzen von Experten als zusätzlicher Effekt zum Tragen. Dabei ist Expertise und Wissen innerhalb von sozialen Unternehmensnetzwerken leichter zu finden und kann  bei relevanten Fragestellungen schneller eingebunden werden. Ich sehe was, dass du nicht siehst!Sind die Zugriffsrechte in öffentlichen sozialen Netzwerken durch die einzelnen Benutzer selbst  zu definieren, ist die Verwaltung der Berechtigungen in Enterprise Social Networks zentralisiert. Dabei muss es möglich sein, grundlegende Berechtigungen durch eine zentrale Administration zu vergeben. Eine weitere Grundvorraussetzung ist die Vorgabe einer Basisstruktur durch einen oder mehrere Administratoren, damit nicht ein unübersichtlicher "Dschungel" an Arbeitsbereichen entsteht, der für die Mitarbeiter nicht mehr zu durchschauen ist und somit auch die Akzeptanz des Enterprise Social Networks zerstört. Die oben genannten Punkte gelten als Hauptunterscheidungsmerkmale zwischen Enterprise Social Networks und öffentlichen sozialen Netzwerken. Doch was sind eigentlich die grundlegenden Ziele beim Einsatz von Enterprise Social Networks? Diese Frage beantworten wir im nächsten Teil der Serie!
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