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Crossing the Chasm - Wo steht Social CRM im Gesamtmarkt zwischen CRM und Enterprise 2.0Man möchte meinen, dass der Markt für Social CRM-Systeme unaufhaltsam weiter wächst, wenn man der Sichtbarkeit und der Medienpräsenz einiger Unternehmen aus diesem Umfeld glauben schenken mag. In der Realität stellt sich die Situation aber etwas anders dar, wie Gartner auch in seiner aktuellen Studie zum Social CRM Markt feststellt. Interessant ist hierbei, dass sich gerade der Marktanteil der Social CRM Systeme im letzten Jahr kaum verändert hat und weiterhin nur bei ungefähr 5% des Gesamtmarktes für CRM Systeme liegt. Hier sieht man aufs Neue wir wir "Digital Natives", zu denen auch ich mich zähle, durch die Medienpräsenz von Social CRM und unsere getrübte und nicht repräsentative Sich durch eine "Social Media Brille" ein ganz anderes Bild der Realität haben. Eine repräsentative Marktanalyse bringt dann doch eine Ernüchterung mit sich und zeigt, dass die große Mehrheit der Unternehmen, welche als relevante Zielgruppe für Social CRM Systeme in Frage kommen noch weit weniger enthusiastisch in der Adaption des Social CRM Gedankens innerhalb ihrer Unternehmen reagieren.
Innovators und Early AdoptersAls ich zum ersten Mal die neuen Gartner Zahlen auf dem Tisch oder besser auf meinem iPad hatte, war ich dann doch etwas erstaunt und mir kam sofort die "Crossing the Chasm" - Theorie von Geoffrey A. Moore in den Sinn. Viele werden dieses elementare Werk für die Einführung von neuen Produkten im IT-Umfeld sicher kennen und je länger ich mich mit neuen Trends in der IT beschäftige, desto öfter stelle ich fest, wie richtig Mr. Moore mit seinen Thesen auch heute noch liegt. Betrachten wir den Social CRM Markt mit seinen 5% Anteil am Gesamtmarkt sind wir also gerade über die "Innovators" hinaus und haben die ersten der "Early Adopter" erreicht. Aber wirklich den Sprung über die "Schlucht" brauchen wir eigentlich mit Social CRM noch gar nicht wagen, denn hierfür sind wir noch viel zu weit vom richtigen "Absprungpunkt" entfernt. Es wäre, als ob man aus Sicherheitsgründen beim Weitsprung drei Meter vor dem Balken abspringt nur um keine Übertretung zu riskieren. Genau diese These bestätigt sich auch, wenn man die Marktentwicklung betrachtet: Die Stagnation in den letzten Monaten ist hier ein wichtiges Zeichen dafür, dass noch lange nicht alle Early Adopter, ganz zu schweige die Early Majority für den großen Sprung bereit ist. Stark diversifizierter Markt der Social-CRM AnbieterEin weiteres Problem stellen die vielen Anbieter von Social CRM Systemen dar, denn die Chasm Theorie geht grundsätzlich davon aus, dass wir mit einem hoch-innovativen Produkt und wenigen Mitbewerbern antreten, um die Marktführerschaft zu erlangen. Der Social CRM Markt bietet in der derzeitigen Lage ein ganz anders Bild. Zwar gibt es auch im magischen Quadranten von Gartner einige "Leader" und die Nischenplayer, die sich eine ganz bestimmte Funktionalität aus dem großen "Social-Topf" genommen haben oder aber eine dedizierte Zielgruppe ansprechen. Doch besetzen auch die großen Anbieter aktuell nur einen geringen prozentualen Anteil des sowieso noch überschaubaren Gesamtmarktes. Der restlichen Anteil des Social CRM-Kuchens teilen sich viele kleine Anbieter auf, die es nie aus eigener Kraft schaffen werden, sich als "Chasm-Crosser" hervorzuheben. Noch dazu sind nur die wenigstens jungen Unternehmen mit ihren Produkten zum aktuellen Zeitpunkt überhaupt profitabel. Nur Sales Force ist momentan in der Lage überhaupt eine größere Wahrnehmung in der Early und Late Majority zu erzeugen. Klassisches CRM gegen Social CRM SystemeMit Sales Force ist der einzige wirklich beachtenswerte Player, der sowohl den gesamten Social Bereich abdeckt, auf der anderen Seite aber auch als vollwertiges CRM zu sehen ist, in die Liga der "Leader" aufgestiegen. Erst vor kurzem fand die große Sales Force Konferenz statt, die mittlerweile als Konkurrent der Open World von Oracle zu sehen ist, weniger aus fachlicher mehr aber aus der "Show"- Perspektive. Unter anderem durften die Besucher Metallica live lauschen und die einschlägigen Medien waren voll mit entsprechender Berichterstattung. Larry Ellison wird auf der Open World sicher wieder nachlegen, aber alleine der Kampf um den besseren Main-Act zeigt, dass Salesforce mittlerweile in der Liga der ganz Großen spielt. Leider gilt das aber nur für den Bereich der CRM-Systeme, um genauer zu sein für CRM Systeme, die als SaaS Lösung in der Cloud angeboten werden. Alleine die Beschränkung auf Cloud Lösungen begrenzen auch den maximal erreichbaren Marktanteil von Sales Force, denn zum einen kann eine monatliche Miete pro User auf die Dauer auch ganz schön teuer werden, abhängig von Größe des Unternehmens und der Laufzeitkalkulation einer Investition. Andererseits sind immer noch Sicherheitsfragen offen, die dazu führen, dass viele Unternehmen vor SaaS Anwendungen noch immer zurückschrecken. Was nicht auf meinem Server oder bei meinem eigenen Hoster läuft, ist für die meisten großen Unternehmen immer noch als großes Tabu angesehen. Vor allem dann, wenn wir von Daten sprechen, die auch für die eigenen Konkurrenz von großem Interesse sind und somit als elementarer Wert des eigenen Unternehmens zu sehen sind. How to cross the chasm?Zurück aber zum Chasm-Crossing. Wenn wir nun davon ausgehen, dass Sales Force der einzige Anbieter ist, der zumindest theoretisch die Möglichkeit hat, die vielbeschworene und eifrigst umworbene Early Majority im Social CRM Markt zu erreichen, darf man die klassischen Platzhirsche aus dem CRM Markt nicht vergessen! Auch wenn Oracle mit CRM on demand heute nicht mehr im magsichen Quadranten der Social CRM Systeme auftaucht, bedeutet dies noch lange keine Kapitulation! Ganz im Gegenteil: Die Big Player stehen auf der anderen Seite des "Chasms", ziehen Ihre Befestigungsanlagen hoch und warten auf den Angriff. Denn auch Oracle hat erkannt, dass Social CRM viel zu interessant ist um innovativen und jungen Anbietern das Spielfeld zu überlassen. Jedoch kann man sich bei dem aktuell geringen Marktanteil mittels einer defensiven Position die Entwicklung in Ruhe ansehen und danach mit den eigenen Mitteln zurückschlagen. Der Teufelskreis beim Chasm CrossingDer größte Vorteil für großen und etablierte Unternehmen liegt auf der Hand. In "Crossing the chasm" beschreibt Geoffrey Moore, dass die Early Majority erst dann zu einem Produkt greift, wenn es durch andere Konkurrenten der selben Branchen bereits genutzt wird und sich dadurch als etabliertes Produkt im Markt beweisen konnte. Hierin liegt die große Kunst des "Chasm-Crossings", denn wir sprechen von einem Teufelskreis! Wie kann ich ein großes und etabliertes Unternehmen aus dem Bereich der Early Majority gewinnen, wenn ich noch keine Referenz in diesem Umfeld vorweisen kann. Auf der anderen Seite bekomme ich aber auf Grund der fehlende Referenz auch kaum an eine Referenz die als repräsentabel gelten kann. Genau mit diesem Paradoxon haben Unternehmen wir Oracle und SAP gar nicht erst zu kämpfen. Sie haben den Chasm für Unternehmensapplikationen und CRM-Systeme lange hinter sich und sind in der Early und Late Majority seit langem als DIE anerkannten Größen bekannt. Oracle hat durch sein Gesamtportfolio, welches mittlerweile alle wichtigen Bereiche von Hardware über Datenbanken bis zur SOA Middleware und den zugehörigen Applikation abdeckt, eine ganz andere Chance: Social CRM wird nur als kleiner Baustein eines großen Ganzen strategisch positioniert. Konzepte wie Enterprise 2.0, Enterprise Social Networking und vor allem Business Process Management werden einfach um "Social"-Komponenten angereichter und über bestehende Kanäle in die bereits vorhandene Kundenbasis transportiert. Was bringt 2012? Social CRM und Enterprise 2.0 in der ZukunftEs bleibt spannend, aber nach meiner aktuellen Sichtweise werden die SaaS - Player wie Salesforce weiter an Bekanntheit und Marktanteil zulegen. Die wirklich spannenden Prozentanteile am Markt werden aber die großen Player wie Oracle mit allen Mitteln verteidigen. Man muss sich den Prozess wie eine große Mauer vorstellen, die am Rande der Early majority errichtet durch Oracle und die anderen Big Player errichtet wird und mit jedem Angriff der neuen Social CRM-Anbieter wird diese Mauer nur noch höher und stärker. Zusätzlich ist von einer Marktkonsolidierung auszugehen, denn die Strategien der Merger&Aquisitons gerade bei Oracle wird weitergehen und sobald die Chance gut ist und das Potential von neuen Social CRM Technologien reif für eine Aufnahme ins Produktportfolio scheint, wird Oracle mit seinen vollen Kriegskassen zuschlagen. Viele kleine Start Up´s dagegen werden langsam und leise wieder vom Markt verschwinden, da am Ende die Integration in bestehende Systeme gegen die SaaS Lösungen siegen wird. Ich lege mir meinen Artikel für Ende nächsten Jahres auf "Wiedervorlage" und berichte dann, welche meiner Theorien sich bewahrheitet hat oder lasse mich auch gerne eines besseren belehren falls ich doch falsch gelegen habe, was aber in der Vergangenheit eher die Ausnahme war.
Mittendrin statt nur dabei - Unser Angebot auf der IT&Business in StuttgartDas ganze Team arbeitet mit Hochtouren an den Vorbereitungen zur IT&Business in Stuttgart, auf der wir vom 20. bis 22. September ganz im Zeichen von Enterprise Social Networking und Social CRM vertreten sein werden. Unser Roll-Up, der heute frisch aus der Produktion eingetroffen ist, gibt bereits einen ersten Vorgeschmack auf die Highlights an unserem Stand. Aber auch im Rahmenprogramm sind wir mit einem Vortrag, einem Interview und bei einer Podiumsdiskussion mit von der Partie. esentri Enterprise Social NetworkingWer den neuen Roll-Up auf Facebook oder Google+ gesehen hat, kann bereits erahnen, dass wir erstmals mit unseren Enterprise Social Network Lösungen und der esentri Social Network Bridge ins Rennen gehen. Natürlich sind wir auf die ersten Reaktionen unsere Gäste und Besucher gespannt. Nicht nur optisch steht dabei die Integrationen von Facebook in bestehende CRM-Systeme und Geschäftsprozesse im Mittelpunkt unsere Auftritts. Auch unsere Vorträge im Rahmen der Messe drehen sich um Social CRM, Enterprise 2.0 und unternehmensinterne Social Networks. Daher kann ein kurzer Überblick über die Termine und Inhalte, die esentri den Besuchern der IT&Business bietet, an dieser Stelle nicht schaden. Social CRM ist mehr als nur ein schickes Dashboard - Der Social-Hype im CRM in einer kritischen AnalyseDabei müssen sich die Zuseher und Hörer anschnallen, denn wir präsentieren unseren Vortag mit "Prezi", was zu Beginn immer für den ein oder anderen erstaunten Blick sorgt, denn im Vergleich zu Power Point ist mit "Prezi" etwas mehr Bewegung angesagt. An dieser Stelle vorab schon ein kleiner Einblick in den Inhalt des Vortrags:
Wir können alles außer "Social CRM" - Warum auch im Enterprise 2.0 viele Prozesse immer noch "Eins Null" sindDer Titel unseres zweiten Vortragsslot am 22.09.2011 um 13.15 im Fachforum 5.2. Was wir auch nicht können: Power Point! Denn unser zweiter Vortrag wird in Form eines Interviews stattfinden. Zum Inhalt ein kurzer Einblick:
Social CRM - Hype oder ChanceDie Podiumsdiskussion zum Abschluss des zweiten Messetages am 22.09 von 16.00 bis 17.00 im Fachforum 3.1, Cloud Computing. Weitere Fragestellungen, die mit den anderen Teilnehmern auf dem Podium zur Sprache kommen werden:
Unter der Moderation von Klaus Dietzel, dem Chef vom Dienst der Zeitschrift aquisa kommen die wichtigsten Fragestellungen zu diesen aktuellen Themen zur Sprache und esentri wird seinen Standpunkt mit dem Publikum teilen. Last but not least....haben wir auch einen Stand und freuen uns natürlich auch jeden Besucher, gerne auch um über unsere Vortragsthemen zu diskutieren.
Social CRM und Enterprise 2.0 meets Geschäftsprozesse 1.0 - Alles Social oder was?Der Trend zum Enterprise 2.0 und einer aktiven Kommunikation mit den Kunden im Social Web ist bei Unternehmen kaum noch zu stoppen. Vor allem die Twitter Streams zu Social CRM, E 2.0 und Enterprise Collaboration gewinnen jeden Tag an Traffic und interessanten Inhalten. Aber gibt es nicht einen großen “Bremser” in diesem Spiel? Geschäftsprozesse die nicht mehr mithalten können? Die Hauptparadigmen des Social Customer Managements und Social Media MarketingJeder der sogenannten "Digital Natives", die sich gerne mit Ihresgleichen in den virtuellen Welten von Facebook, Google+ und Twitter austauschen sind von den Service-Angeboten, die so mancher großer Konzern über soziale Medien anbietet, rundum begeistert. Ohne an dieser Stelle näher auf Angebote wie "Telekom hilft" oder die Twitter Hotline der Deutschen Bahn eingehen zu wollen, ein ausführlicher Bericht über diese Angebote folgt nächste Woche, so scheint doch eines klar: Auch Unternehmen, die eigentlich bei den Kunden in Sachen Service keinen Ruf mehr zu verlieren haben, schaffen es in der Welt sozialer Netzwerke wieder an Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Ja, ich gehe sogar soweit und behaupte, dass diese Angebote für manches Unternehmen eine komplette Kehrtwende in Sachen Kundenorientierung bedeuten kann. Und immer steckt im Backend auch der Social CRM Ansatz, der diese Dienste langfristig erst möglich macht. Also alles schön in der virtuellen Welt? Alle Bausteine fügen sich zusammen und durch moderne IT und die neue "soziale Ader" der Unternehmen unterstützen die neuen Social Applications die schöne neue Servicewelt? Prozesse in Excel? Lange vorbei oder aktueller denn je?Wie wir auch in einem unserer vorangegangenen Blog Artikeln berichtet haben, steckt der Teufel in heutigen Unternehmen in einem ganz anderen Detail: Die IT-Prozesse können mit dem schnellen Wandel von Unternehmen nicht mehr schritt halten. Kaum zu glauben, aber in der Studie wird davon ausgegangen, dass in Zukunft fast 80% aller Geschäftsprozesse in Excel oder Access abgebildet werden. Die IT-Abteilungen können mit den Anforderungen der Fachbereiche nicht mehr mithalten und da man Lösungen braucht, schafft man sich eben seine eigenen "Krücken", mit denen die Anforderungen zwar mehr schlecht als recht, aber immerhin irgendwie abzubilden sind. Ich persönlich sehe die Gründe neben den immer höheren Anforderungen in Bezug auf Anpassbarkeit und Wandelbarkeit auch in dem Wechsel von dem klassisch hierarchischen Unternehmen hin zu offenen Enterprise 2.0 Strukturen. Entscheidungen werden oft schneller gefällt und auf eine breite Basis verteilt. Natürlich ist dieser Grundgedanke generell nur zu Unterstützen, aber die IT und durchgängige Geschäftsprozesse geraten dabei unter die Räder. Der Teufelskreis des "we need to get faster an more social"Jetzt fragt man sich, was diese Probleme mit den Social Media- und Social CRM-Angeboten im Serviceumfeld zu tun haben. Die Antwort ist ganz einfach: Was im Kleinen funktioniert, wird bei steigendem Volumen im Chaos enden. Können Konzerne und auch kleinere Firmen ihren "Social Media Service" momentan noch als die Lösung aller Probleme darstellen, zieht dies auch ein größeres Volumen an Supportfällen nach sich, welche über Twitter und Co. auf die Mitarbeiter einprasseln. Doch die notwendigen Prozesse um diese Daten auch sinnvoll verarbeiten zu können, fehlen in den meisten Fällen noch. Irgendwann ist die Excel Tabelle ausgereizt! Ich will an dieser Stelle natürlich nicht behaupten, dass Konzerne wie die Deutsche Bahn ihren Twitter Service mit Excel Tabellen aufrecht erhalten. Aber auf den Zug des Supports in sozialen Netzwerken versuchen viele Firmen aufzuspringen und nicht jeder hat die nötigen Prozesse, um solche Services wirklich nachhaltig und mit vertretbarem Aufwand betreiben zu können. Und genau hier schließt sich der (Teufels-)kreis! SOA als der Ausweg aus dem Dilemma?Service orientierten Architekturen sind beileibe keine neue Erfindung aus der Enterprise 2.0 Ära, aber bieten nicht gerade die Philosophien hinter SOA genau den richtigen Ansatz um dezentrale und kooperative Entscheidungen in durchgängige Geschäftsprozesse umzuwandeln? Eigentlich doch genau der richtige Weg, mit dem man aus vielen Services schnell und individuell die richtigen Prozesse modellieren kann. Eigentlich sollte doch genau hier die Chance liegen, um die IT Abteilungen enger mit den Fachbereichen zu verzahnen und dadurch auch in Zeiten von Web und Enterprise 2.0 die "Access-Manie" wieder in geregelte Bahnen zu lenken. Leider ist die Theorie hier wieder mal schöner als die Umsetzung in der Praxis. Denn SOA Projekte sind komplex, die strategische Vorarbeit und Konzeption allein schon für sich ein Großprojekt und die vollumfängliche Umsetzung ein Prozess über Jahre. Ein entscheidender Grund, warum viele SOA-Projekte letztendlich nur auf dem Papier entstehen und nie den Einzug in die reale Unternehmenswelt finden. Auch der Traum von Fachbereichen, die sich mittels Drag and Drop ihre eigenen Geschäftsprozesse aus Services entwickeln und somit auf jede Anforderung schnell reagieren können, ist nicht wirklich realisierbar. Und nun? Doch wieder alles Excel oder was?Gerade die aktuelle Entwicklung hin zu Social Media und Social Enterprise in Unternehmen bietet eine gute Gelegenheit, mittels SOA und Business Process Management die Prozesse wieder in geregelte Bahnen zu lenken. Ich sehe es als große Chance in den heute sowieso recht isolierten Social Media Bereichen von Unternehmen anzufangen, nachhaltige SOA und BPM Strategien im Unternehmen salonfähig zu machen. Zu verlieren haben die Firmen wenig, denn jede Lösung ist am Ende besser, als sich mit Tweetdeck oder einem abgekapselten Social Media Analytics Tool herumzuschlagen um den Ansturm in die Social Media und Web 2.0 Kanäle gewachsen zu sein. Was sich in dieser Welt, auch mit der Integration von Social CRM Systemen bewährt, kann später an anderer Stelle ausgebaut werden. Natürlich sind hier keine schnellen Wunder zu erwarten, aber wenn Unternehmen wie die Telekom es schaffen wieder einen guten Ruf beim Kunden zu bekommen, wird wohl kaum ein CIO dagegen sein, diese Chance auch in geregelte Prozesse münden zu lassen. Wir leben in einer spannenden Zeit in der Cloud-Produkte die klassischen ERP und CRM Systeme immer mehr verdrängen. Erst heute verkündet Sales Force in einer Mitteilung den Angriff auf klassische Unternehmensbereiche wie Manufacturing und Finance. Aber wie auch immer diese Schlacht ausgehen mag, auch wenn alle Unternehmensapplikationen zukünftig in der Cloud zu finden sind, die erfolgsentscheidenden Prozesse werden nie "out-of the box" zu liefern sein.
Oracle CRM On demand meets Social Media, Facebook und Twitter - Social CRM ist mehr als nur Kommunikation und ein schickes DashboardWas wir unter Social CRM verstehen und warum wir Social Media und Oracle CRM-Produkte mit BPEL und SOA verbinden? Weil Social Media mehr als nur Marktforschung und Kundenbindung ist und deshalb in den Kern des Unternehmens muss! Ein weiterer elementarer Baustein für jedes Enterprise Social Network! Social CRM - Eine kurze GeschichteDer Begriff Social CRM wird schon seit dem Durchbruch der sozialen Netzwerke als der zukünftige Hype im Bereich des Customer Relationship Managements verwendet. Doch die Ansätze unterscheiden sich hierbei gravierend und unter dem Deckmantel Social CRM wurde zeitweise auch nur Altbekanntes unter neuem Namen verkauft. So gab es bereits 2008 unter dem Deckmantel von "Social CRM" einige Produkte, die klassische CRM Software um ein paar Collaboration-Features erweitert haben und sich somit schon als die Pioniere einer neuen Ära in Szene setzen wollten. In den letzten beiden Jahren rückten dann jedoch die sozialen Netzwerke immer mehr in den Fokus von Unternehmen, heute gehört es bereits zum guten Ton auf Facebook und Twitter mit einer eigenen Unternehmensseite vertreten zu sein und seine Kontakte auf LinkedIn oder Xing zu pflegen. Doch mit dieser Entwicklung kam auch ganz schnell ein neues "Unwort" auf: Der "Social Media ROI" ! Denn auch wenn heute jedem Unternehmen bewusst ist, dass Social Media mehr mit Reputation und Kundenbindung zu tun hat als mit direkter Umsatzsteigerung, muss sich jedes Investment, egal ob in IT-Technik oder in eigene Abteilungen zur Pflege von Social Media-Content auch immer einen "Return-on-Invest" liefern. Wo genau dieser "ROI" in sozialen Netzwerken zu suchen ist und vor allem wie man diesen messen soll, wird allerdings bis heute heiß diskutiert. Social Media Analytics
Mit den Social Media Analytics sollte der ROI messbar und visualisierter werden. Eine große Anzahl an Tools, die meisten davon gebührenpflichtig, werten die Daten der eigenen Facebook Fans aus, stellen diese in unzähligen Auswertungen zur Verfügung und fügen der Marktforschung neue Aspekte hinzu. Zusätzlich werden mit semantischen Methoden die Stimmungen der Fans analysiert, was den Unternehmen die Möglichkeit gibt, gegen Krisen vorzubeugen und die Meinungsführer des Web 2.0 für sich zu gewinnen. Aber ist das wirklich schon Return on Invest oder nur "viel Lärm um Nichts"? Klassisches CRM gegen die "junden Wilden" der CRM-WeltSchnell war für die führenden CRM Anbieter wie Siebel, Oracle oder Salesforce klar, dass Social Media Analytics auch in CRM Systeme integriert werden muss. Gerade Salesforce, der am schnellsten wachsende Anbieter von SaaS Lösungen im CRM-Umfeld sorgte mit dem Kauf von Radian6 im Frühjahr 2011 für globale Schlagzeilen. Endlich kommt zusammen was schon lange zusammen gehört. Auch Microsoft und Oracle bemühen sich seither, Lösungen für die Auswertung der Social Media Aktivitäten zu integrieren. Eine beachtliche Entwicklung, wenn man bedenkt, dass wir immer noch von reiner Analyse sprechen und nur Zahlen und Daten schaffen, aber keine messbaren Fakten! Social Media erhält Einzug in die "solide" UnternehmensweltWas vor zwei Jahren als Tummelplatz von jungen Unternehmen und den sogenannten "Early Adoptern" galt, die sozialen Netzwerke im B2C oder B2B-Segment, wird immer mehr zur Massenbewegung und kaum ein Unternehmen möchte heute auf Social Media Kanäle verzichten. Doch gerade in der breiten Unternehmensmasse geht es mehr um Vertrieb im klassischen Sinne, der um Daten aus sozialen Medien anzureichern ist, als um vollumfängliches Social Media Monitoring. Hier genau gibt es die Lücke, die nicht geschlossen werden kann. Da stehen auf der einen Seite die modernen Social CRM-Systeme, die sich voll und ganz auf das Marketing und den Vertrieb im Web 2.0 fokussieren. Auf der anderen Seite stehen klassische CRM-Anwendungen, die zwar alle "klassischen" Kanäle wie Telemarketing, E-Mail und Direktvertrieb fokussieren, mit Web 2.0 Techniken aber wenig am Hut haben. Gerade in letzterem Bereich steht immer noch der "Lead" und die daraus zu gewinnende "Opportunity" im Fokus der Anwender und Unternehmen. Das beste aus klassischem CRM und Social Media AnalyticsGenau hier setzt esentri mit seinen neuen Konzepten an. Als die Experten für Enterprise Social Networking holen wir die elementaren Daten aus den sozialen Netzwerken zurück ins Unternehmen. Dabei ist unsere Grundidee, Social Media nicht in den Mittelpunkt zu stellen, sondern nur als weiteren Kanal anzusehen. Dieser Kanal ist aber nur dann eine wirksame "Waffe" wenn er komplett ins bestehende CRM-System und darüber hinaus auch in andere relevante Anwendungen integriert werden kann. Was hilft mir ein zusätzliches Tool, wenn es nicht mit meinen anderen Unternehmensanwendungen kommuniziert? BPEL, SOA, Fusion Middleware und CRM on demand - Klassisches CRM meets Twitter & FacebookWir halten nichts von eigenen Abteilung, die sich nur mit den sozialen Medien beschäftigen und damit ein Exotendasein fristen, sondern sehen die Zukunft in Lösungen die nicht zwischen den Kanälen unterscheiden und alle Kundendaten an einem Ort zusammenfassen. Deshalb reichern wir Oracle CRM on demand mit den Daten potentieller Kunden aus den Social Networks an. Dadurch erlauben wir den Vertriebsabteilungen in der gewohnten Umgebung auch über die Social Media Kanäle zu kommunizieren. Doch damit nicht genug, wir setzen unsere Strategien mit Oracle Technologien wie BPEL, SOA und Fusion Middleware Komponenten um. Dabei schaffen wir Standards, die auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens individuell zugeschnitten werden. Denn Social Media hat keine Standardabläufe, die über Unternehmen hinweg konform und gleichartig sind. Unsere Lösungen basieren auf vordefinierten Standards, die sich aber individuell an der Vertriebsstruktur und den Social Media Guidelines des jeweiligen Unternehmen ausrichten lassen. Die Praxis: Solutions und Produkte von esentri für Social Media mit Oracle CRM SystemenNeugierig auf mehr? Schon bald werden wir die besten Features unserer Social Media Integration in die Oracle-Welt detaillierter vorstellen. Für nähere Informationen stehen wir aber jederzeit zur Verfügung. Lassen Sie sich schon heute begeistern, denn mit esentri und Oracle werden aus Social Media Analytics echte Leads. Facebook und Twitter sind ab sofort keine Spielwiesen mehr sondern liefern echten "ROI" und Ihre Kunden freuen sich über Kommunikation, die endlich auch soziale Kanäle mit einbezieht.
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