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Connect Customers

Die Nutzung von Google+, Facebook oder Twitter zur Kundengewinnung und im Rahmen von Cross-Channel Marketingkampagnen gehören heute bereits zum guten Ton im Marketing. Aber wie sieht es mit der Integration in die bestehenden Applikationen und Prozesse aus? Meistens herrscht hier noch eine Kombination aus verschiedenen semi-profesionellen Web-Tools vor, die z.B. wie “HootSuite” eine zentrale Bestückung von Facebook oder Twitter zulassen, aber von einem zentralen Content Management für soziale Netzwerke weit entfernt sind. Sicher ist dies nur ein kleines Beispiel aus dem großen Bereich des Customer Experience Management, zeigt aber deutlich auf, wo die Ziele beim Einsatz integrierter Cloud-Lösungen liegen

Die Herausforderung: Social Media-Kanäle bestehen als isolierte Inseln im Unternehmen

Die Nutzung sozialer Netzwerke für Marketing, Sales und Support findet heute meist innerhalb dedizierter und von den restlichen Geschäftsprozessen abgeschotteter Web-Anwendungen statt. Im Gegensatz zu der Nutzung von Content Management Systemen bei Shops und Unternehmenswebseiten fehlt ein zentrales Tool, welches auch das Rechtemanagement und die verschiedenen Hierarchiestufen im Unternehmen berücksichtigt. Zusätzlich müssen zu Supportzwecken bestehende Help Desks an die neuen Social Media Plattformen angeschlossen und in die Geschäftsprozesse integriert werden.

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Die Lösung: Zentrales Publishing für alle sozialen Netzwerke

Durch ein Cloud-Publishing Tool wie dem Vitrue Publisher, kann analog den bekannten Web-Content Management Systemen auch für soziale Netzwerke ein zentrales Content Management für Google+, Twitter und Facebook aufgebaut werden. Dabei können im Rahmen der zentralen und cross-medialen Kampagnenplanung bereits im Vorfeld Inhalte und Posts vorbereitet werden. Durch eine zentrale Administration erlauben die Cloud-Anwendungen ein zentrales Rechtemanagement. Zudem findet eine Konsolidierung der Kommentare und Nachrichten der Nutzer inklusive vieler Auswertungen statt. Die komplette  Interaktion mit Fans und Followern wird dabei in einer Anwendung gebündelt und historisiert.

Durch den Einsatz eines zentralen Monitoring-Tools wie dem Right Now Cloud Monitor können die Nachrichten und Kommentare der Benutzer in einer weiteren Ausbaustufe zudem direkt in die Supportprozesse eingebunden werden. Durch die manuelle oder automatisierte Zuweisung der einzelnen Nutzerkommentare an die zuständigen Abteilungen im Unternehmen ist somit eine schnelle Reaktion durch fachspezifische Mitarbeiter möglich.

Der Mehrwert: Social Media als integrierter Kommunikations- und Supportkanal

Durch die Kombination eines zentralen Social Content Managements wie dem Vitrue Publisher und der Nutzung eines Monitoring Tools für die Supportprozesse, welches z.B. mit Right Now Cloud Watch angeboten wird, entstehen Social Media Prozesse, die vor allem die Anforderungen nach einer zentralen Administration der Inhalte und der Bearbeitung eingehender Nachrichten ermöglicht. Soziale Netzwerke werden somit zentral in die Kundenansprache und den Kundendienst eingebunden. Durch eine Verknüpfung der Systeme, wie esentri diese zum Beispiel mit der esentri Social Network Bridge realisiert, wird aus den bisherigen "Inseln" im Social Media-Umfeld ein vollwertiger Kanal zur Einbindung der Kunden und einer Verbesserung der Kundenzufriedenheit.

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Ergebnis: Durchgängige Prozesse "Publish to Respond"

Der im Beispiel dargestellte Prozess ist nur ein kleiner Teilbereich aus dem umfangreichen Themenbereich des Customer Experience Managements. Trotzdem zeigt diese beispielhafte Lösung, wie durch den Einsatz moderner Cloud-Tools und deren Verbindung im Rahmen eines durchgängigen Geschäftsprozesses ganz neue Möglichkeiten entstehen.

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Dabei sind auf Grund der Bereitstellung der Tools als SaaS keine langen und umfangreichen Projektlaufzeiten nötig. Allein die Integration der Geschäftsprozesse bedarf einer individuellen Beratung zur Umsetzung. Lizenzen und Hosting sind im Rahmen der monatlichen Nutzungsgebühren bereits abgegolten.

Michael Krebs

Serie - Teil 3 - Der Unterschied zwischen öffentlichen sozialen Netzwerken und Enterprise Social Networks

Nachdem wir im letzten Teil unserer Serie auf die Definition von Enterprise Social Networks näher eingegangen sind, bleibt noch eine elementare Frage offen: Wo liegen die grundsätzlichen Unterschiede zwischen geschlossenen Enterprise Social Networks und öffentlichen sozialen Netzwerken wie XING, LinkedIn oder Facebook?

Facebook oder XING oder Google+ innerhalb des Unternehmens nutzen

In den Weiten des Netzes wird auch immer wieder die Nutzung von öffentlichen sozialen Netzwerken für firmeninterne Zwecke diskutiert. Ob es nun geschlossene Gruppen innerhalb der Plattformen sind oder ob man statt einer Telefonkonferenz vielleicht auch einen Google "Hangout" nutzen sollte ist sicherlich eine spannende Frage. Um erste Erfahrungen mit der Funktionsweise und dem Umgang mit sozialer Kommunikation für interne Zwecke zu sammeln, können solche Überlegungen ein erster Schritt sein. In Summe bieten aber Enterprise Social Networks natürlich wesentlich mehr.

Relevanten Geschäftsobjekte im Enterprise Social Network

Grundlegendes Ziel eines sozialen Netzwerks ist es immer, die für einzelne Personen relevanten Informationen über den sogeannten "Activity Stream" anzuzeigen und somit eine zentrale Informationsplattform zu schaffen. Während sich dabei in öffentlichen Netzwerken alles um Marken, Orte oder persönliche Statusmeldungen von Kontakten dreht, gehen die Objekte in Enterprise Social Networks weit darüber hinaus. Denn der Activity Stream bildet vor allem relevante Geschäftsobjekte ab,  wie zum Beispiel Dokumente, Auswertungen oder Anpassungen an relevanten Leads oder Kundenaufträgen. Erst durch die Integration der sogenannten "Business Objects" wird das Enterprise Social Network zur zentralen Unternehmensplattform.

Wie entstehen Netzwerke?

Während der Kontaktkreis in öffentlichen Netzwerken oft auf Grund persönlicher Kontakte wächst, nicht umsonst wird Xing gerne als die moderne Visitenkartensammelstelle bezeichnet, findet die Vernetzung im Unternehmen auf Grund anderer Vorraussetzungen statt, denn im Prinzip ist jedes Unternehmen von Grund auf ein soziales Netzwerk, was im übrigen auch schon lange vor dem Einzug der Enterprise Social Networks galt. Die Zuordnung von Kontakten findet dabei auf Grund gemeinsamer Projekte oder vorgegebener Abteilungen statt. Als zusätzlicher Aspekt kommt das Vernetzen von Experten als zusätzlicher Effekt zum Tragen. Dabei ist Expertise und Wissen innerhalb von sozialen Unternehmensnetzwerken leichter zu finden und kann  bei relevanten Fragestellungen schneller eingebunden werden.

Ich sehe was, dass du nicht siehst!

Sind die Zugriffsrechte in öffentlichen sozialen Netzwerken durch die einzelnen Benutzer selbst  zu definieren, ist die Verwaltung der Berechtigungen in Enterprise Social Networks zentralisiert. Dabei muss es möglich sein, grundlegende Berechtigungen durch eine zentrale Administration zu vergeben. Eine weitere Grundvorraussetzung ist die Vorgabe einer Basisstruktur durch einen oder mehrere Administratoren, damit nicht ein unübersichtlicher "Dschungel" an Arbeitsbereichen entsteht, der für die Mitarbeiter nicht mehr zu durchschauen ist und somit auch die Akzeptanz des Enterprise Social Networks zerstört.

Die oben genannten Punkte gelten als Hauptunterscheidungsmerkmale zwischen Enterprise Social Networks und öffentlichen sozialen Netzwerken. Doch was sind eigentlich die grundlegenden Ziele beim Einsatz von Enterprise Social Networks? Diese Frage beantworten wir im nächsten Teil der Serie!

Michael Krebs

Denn Sie analysierten sich zu Tode - Social Media Monitoring, Social CRM und was Unternehmen wirklich zum Enterprise Social Networking brauchen

Nachdem ich mich ja viel mit Social Media, Enterprise 2.0 und Social CRM-Themen beschäftige und auch meine Kenntnisse im Social Media Umfeld nicht zu den schlechtesten zählen würde, möchte ich heute einfach mal meine persönliche Meinung zu dem ein oder anderen “Hype 2.0″ loswerden und aufzeigen, wie aus meiner Sicht ein gangbarer Weg aussieht, um Social Media und Enterprise 2.0 im Unternehmen zu etablieren.

Social Media Monitoring  - Was haben wir von all den schönen Kennzahlen und den neuen Social CRM Systemen?

Erst vor kurzem habe ich mir den von Gartner jährlich veröffentlichten "Magic Quadrant" für den Social CRM-Markt angesehen und war doch überrascht, dass einige der "Big Player" wie Oracle CRM on demand nicht mehr im magischen Quadrat zu finden sind. Dagegen wird Jive als einer der "Leader" genannt. Dabei ist Jive alles andere als ein vollständiges CRM Produkt und kommt eigentlich mehr aus dem Bereich Collaboration Plattformen. Trotzdem zeigt diese Entwicklung, dass etablierte Marktgrößen den Trend zum Social CRM verschlafen haben. Doch welche Firma tauscht heute ein bestehendes und etabliertes CRM System gegen Produkte wie Jive oder Lithium aus, die zwar in Sachen Social Media sicher die besten Funktionen bieten, aber in anderen klassischen Bereichen wie dem normalen Kontakt- und Kampagnenmanagement nicht führend sind? Der einzige "Leader", der eine Verbindung beider Welten schafft, ist in meinen Augen Salesforce, aber auch hier sprechen wir von einer reinen SaaS Applikation, die den klassischen "on premise" Markt nicht bedienen kann.

Was macht aber eigentlich die Leader und die Nischenprodukte aus? Wenn wir uns Lösungen wie InsideView näher betrachten, bleibt mir der Nutzen für CRM doch teilweise verborgen. Klar, die Analyse von Stimmungen im Web 2.0 sind wichtig, aber welches Unternehmen kann die dadurch gewonnenen Ergebnisse wirklich nutzen? Verbindungen zwischen Kontakten zu visualisieren und Daten damit anzureichern hilft im täglichen Vertrieb , aber wird dies jemals klassisch gewachsenen Beziehungen den Rang ablaufen? Dies mag für Unternehmen, die nur noch online aktiv sind sicher der Fall sein, doch für die breite Masse der Unternehmen, die immer noch den klassischen Marketingmix pflegen sind die Effekte nur gering.

Aus meiner Praxis kann ich nur sagen, dass diese "extremen" Ansätze den Weg aus der Nische heraus nie finden werden, denn in großen Unternehmen, die uns tagtäglich in der Beratung begegnen, liegt der Fokus nicht nur auf sozialen Medien. Diese neuen Formen gewinnen zwar an Aufmerksamkeit, aber werden klassische Kommunikation noch lange Zeit nicht verdrängen.

Zusätzlich gilt es, verkrustete Kommunikationsstrukturen intern und extern aufzubrechen und neue Möglichkeiten der Kommunikation intern und extern zu etablieren. Hier bietet die ehemaligen Leader der Business Sofwatre Welt maßgeschneiderte Konzepte die auch im Kontext von Großunternehmen weitreichende Einsatzmöglichkeiten finden, die gesamte WebCenter Familie von Oracle ist hier nur ein Big Player am Markt, den ich an dieser Stelle nennen möchte.

Social Media Consulting - "Viel Lärm um Nichts" oder wirklich strategische Beratung?

Soziale Netzwerke wie Google+ werden mit den Beiträgen und Tipps von Social Media Beratern geradezu überschwemmt. Da gibt es mehr oder weniger schlaue Aussagen zum Nutzen und richtigen Einsatz sozialer Medien und meistens viel Werbung für Seminare, Bücher und sonstige kostenpflichtige Angebote. Bohrt man allerdings tiefer in Bezug auf Unternehmensprozesse und ganzheitliche IT-Landschaften kommt schnell nur noch wenig greifbares. Doch genau unter diesem Aspekt müssen Unternehmen heute beraten werden und hier gibt es nur wenige Profis, die auch noch tiefgreifende IT- und Branchenexpertise vorweisen können um ganzheitliche Beratung durchführen zu können.

Denn dieses Know-How kann man sich nicht mit ein paar Seminaren aneignen, hier sind die "klassischen" Consulter und IT-Experten gefragt, die technische Expertise im Feld der Unternehmensprozesse und fundierte Branchenkenntnisse kombinieren können. Aus meiner Sicht ist es auch diesem Umstand geschuldet, dass sich im magischen Viereck die Social CRM Systeme durchsetzen, die zwar visionär sind, aber aus strategischer Sicht in großen Unternehmen niemals eine Chance haben werden. Auch selber stelle ich fest, dass man durch den täglichen Umgang mit Social Media stark auf diese Kanäle fixiert.

Erst wenn man im Projektgespräch die tatsächlichen Anforderungen der Unternehmen sieht, erkennt man die Realität und die ist in den meisten Fällen noch weit entfernt von dem was wir als "Digital Natives" heute schon als selbstverständlich voraussetzen würden. Auch in vielen Studien und Markterhebungen findet man schnell den Fehler im System, denn Repräsentativ sind nur die wenigstens und oft finden Studien zu Social Media und zur Nutzung von Enterprise 2.o Tools direkt bei denjenigen statt, die sich sowieso tagtäglich im Web 2.0 aufhalten. Die Ergebnisse sind dabei natürlich vorprogrammiert und stimmen daher nicht wirklich mit der realen Welt überein.

Enterprise 2.0 kommt aus dem Unternehmen?

Immer wieder lese ich, dass Social Media im Unternehmen anfängt und dort gelebt werden muss. Wenn ich mir dann die Argumente und vor allem die Argumentation dazu anschaue, sind die Thesen mehr religiös und teilweise fanatisch als wirklich praxisnah. Klar, Social Media Strategien sind heute fester Bestandteil jedes Unternehmens und müssen auch im Kern verwurzelt werden. Aber wird hier nicht ein wenig zuviel philosophiert? Bis Social Media wirklich verwurzelt ist, wird auch in Unternehmen einfach Zeit vergehen. So rasant sich die Technologien entwickeln, nicht jedes Unternehmen will und kann bei diesem Tempo mithalten. Deshalb ist es in meinen Augen ein wichtiger Aspekt, die Umsetzung von Enterprise 2.0 und Social Media nicht mit der Brechstange voran zu treiben. Es wird sich alles Entwickeln, hier kann man als Unternehmen nur die Richtung vorgeben, mehr aber auch nicht. Viel interessanter ist es, alte Zöpfe wie interne E-Mails durch neue Kommunikationsmittel wie z.B Oracle On Track anzureichern und nachhaltige Konzepte zu schaffen.

Wir brauchen Unternehmensportale, die den Mitarbeitern auf einen Blick zeigen, was im Unternehmen an Projekten und Kommunikation stattfinden und was über das eigene Unternehmen in der bunten Web 2.0-Welt berichtet wird. Wir brauchen CRM Systeme, die nicht einen radikalen Wandel einläuten sondern erprobte Techniken erweitern. Nur ein langsamer und stetiger Wandel bringt große und etablierte Unternehmen ans Ziel. Hier helfen aber keine Social Media Berater, die mit Ihren Tools und Paradigmen die Stakeholder nicht abholen können und vor allem das große Ganze, nämlich gewachsene IT-Landschaften und Systeme gar nicht beurteilen können. Was beim kleinen Laden um die Ecke und dem jungen Online Shop funktionieren mag, stößt spätestens beim Mittelständler an seine natürlichen Grenzen.

Was braucht die Masse der Unternehmen heute wirklich?

Für gewisse Nischen sind die Social CRM Systeme von den "Leadern" sicher das Maß der Dinge, die breite Masse braucht aber andere Lösungen. Hier muss der Wandel zum Social CRM und Enterprise 2.0  ganzheitlich betrachtet werden und kann sogar ein erster Einstieg in die Neugestaltung der gesamten IT-Landschaft sein. Gerade Projekte wie z.B die Anbindung von sozialen Netzwerken oder der Aufbau eines internen Unternehmensportals zum Conentmanagement bietet die Chance, eine SOA Architektur zu Grunde zu legen, die im weiteren Verlauf auf weitere Kernprozesse des Unternehmens ausgedehnt werden kann. Dieses Ansatz verfolgen wir zum Beispiel bei der Integration unsere Social Network Bridge an bestehende CRM und Legacy Systeme im Unternehmen. Dabei steht wie bei allen anderen IT-Projekten auch, dass die Anwender mit ins Boot müssen und hier haben wir es in der Regel mit ganz gemischten Gruppen zu tun, die nicht alle Social Media mit der Muttermilch aufgesogen haben. Hier gilt es, Vorbehalte zu überwinden und die Vorteile von neuartigen Kommunikationsinstrumenten aufzuzeigen und einen sanften Wandel zu initiieren.

Enterprise Social Networks brauchen Inhalte

Ja, der Inhalt oder Content bildet den Rahmen und muss sinnvoll verwaltet werden. Doch nicht jeder Inhalt muss erst neu erfunden werden. Kunden kann bestehender Content in sozialen Netzwerken zur Verfügung gestellt werden. Mitarbeiter erhalten über Portale Zugriff auf gut strukturierte Daten. Um diese essentiellen Anforderungen zu erfüllen müssen wir aber weit über Social CRM und Social Media Monitoring  hinaus. Denn eines wird bei aller Kundenbindung und der Einbeziehung der Mitarbeiter in Social Media Aktivitäten oft vergessen: Wir müssen immer auch einen Mehrwert liefern. Für den Mitarbeiter bedeutet Mehrwert im Regelfall eine Vereinfachung seiner täglichen Arbeit, die wir mit neuen Tools zur Kollaboration und Kommunikation umsetzen können.

Der mündige Kunde will Informationen und ist sich in der Regel auch bewusst, dass wir als Unternehmen nicht nur unsere Reputation und das gute Image pflegen wollen sondern auch Daten gewinnen möchten. Ich persönlich kann die ganzen Predigen, dass es bei Social Media doch nur darum geht, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und mehr auf die Wünsche und Bedürfnisse einzugehen, nicht mehr hören. Gerade wir aktiven Nutzer des Web 2.0 sind doch über die Möglichkeiten der Auswertungen und sind uns auch durchaus bewusst, wozu unsere Daten verwendet werden. Aber dieses Spiel sind wir gerne bereit mitzuspielen, wenn der gelieferte Mehrwert, der meistens aus Inhalt und Content und nur zweitrangig aus besserem Service besteht, unseren Ansprüchen genügt.

Ist Social Media Monitoring und Social CRM generell also nur ein Hype ohne Mehrwert?

Bei weitem nicht, auch wenn man meinen könnte, ich vertrete diese Aussage, so sehe ich die neuen Nischenplayer und Leader am Markt durchaus als die entscheidende Innovationsträger an, die auch im Markt bestehen werden. Techniken, die heute schon von Unternehmen wir Radian6 angeboten werden, finden früher oder später auch Einzug in bestehende Unternehmenssysteme. Webanalyse und Social Media Marketing werden oder sind bereits fester Bestandteil vieler Unternehmens. Ich mahne mit meinen Ansichten nur zur Umsicht und langfristigen Planung, denn wer heute mit allzu visionären Tools eine weitere Insel in der IT Landschaft aufreißt, muss in wenigen Jahren wieder anfangen, diese Lösungen zu integrieren.

Ich rate unseren Kunden viel mehr, sich heute bereits Gedanken zu machen, wie eine 360 Grad Sicht über interne und externe Kommunikation langfristig sichergestellt werden kann und die IT-Strategie für die Zukunft aussehen muss. Außerdem denke ich, dass Social Media-Beratung als Teil des gesamten IT-Consultings gesehen werden muss um sich im Projektportfoliomanagement des Unternehmens einzugliedern. Hier herrscht oft zu viel Aktionismus um den "Zug des Social Media Hopes" nicht zu verpassen. Klar, abwarten ist nie eine gute Lösung, aber Aktionismus ist meistens langfristig noch eine viel schlechtere Option.  Daher bin ich für eine sinnvolle Kombination aus klassischen Businessapplikationen und den neu aufkommenden Monitoring Tools. Auch heute besteht durch Schnittstellen und SOA-Architekturen die  Möglichkeit der Vernetzung von klassischen Prozessen und Web 2.0 Tools und diese Integration wird sich weiter fortsetzen.

Zu viel in einem Topf

Fragt man sich zum Schluss, ob hier nicht zu viel in einen Topf geschmissen wird. Social Media, etablierte Unternehmenstechnologien von Oracle, Enterprise 2.0 und Enterprise Social Networking. Noch dazu Content Management und interne Kommunikationstechniken. Aber genau hier liegt das elementare Problem: Alle diese Themen gehören zu  Enterprise Social Networking und genau hier unterscheidet sich mein Ansatz von der singulären und einseitigen Betrachtung, die man leider heute viel zu of serviert bekommt. Social Media und Enterprise 2.0 sind keine Themen, die man mit wenigen Sätzen und 10 Tipps und Tricks in größeren Unternehmen platzieren kann. Auch Social CRM ist keine Insel der Glückseligen. Genau deshalb mischt mein Artikel auch verschiedenste Themen und zeigt dabei auf, wie komplex Unternehmensprozesse und die IT-Landschaften heute sind und auch hier fängt unser Job als Beratungsunternehmen für moderne Enterprise 2.0 Strategien heute an.

Michael Krebs

Oracle CRM On demand meets Social Media, Facebook und Twitter - Social CRM ist mehr als nur Kommunikation und ein schickes Dashboard

Was wir unter Social CRM verstehen und warum wir Social Media und Oracle CRM-Produkte mit BPEL und SOA verbinden? Weil Social Media mehr als nur Marktforschung und Kundenbindung ist und deshalb in den Kern des Unternehmens muss! Ein weiterer elementarer Baustein für jedes Enterprise Social Network!

Social CRM - Eine kurze Geschichte

Der Begriff Social CRM wird schon seit dem Durchbruch der sozialen Netzwerke als der zukünftige Hype im Bereich des Customer Relationship Managements verwendet. Doch die Ansätze unterscheiden sich hierbei gravierend und unter dem Deckmantel Social CRM wurde zeitweise auch nur Altbekanntes unter neuem Namen verkauft. So gab es bereits 2008 unter dem Deckmantel von "Social CRM" einige Produkte, die klassische CRM Software um ein paar Collaboration-Features erweitert haben und sich somit schon als die Pioniere einer neuen Ära in Szene setzen wollten.

In den letzten beiden Jahren rückten dann jedoch die sozialen Netzwerke immer mehr in den Fokus von Unternehmen, heute gehört es bereits zum guten Ton auf Facebook und Twitter mit einer eigenen Unternehmensseite vertreten zu sein und seine Kontakte auf LinkedIn oder Xing zu pflegen. Doch mit dieser Entwicklung kam auch ganz schnell ein neues "Unwort" auf: Der "Social Media ROI" !  Denn auch wenn heute jedem Unternehmen bewusst ist, dass Social Media mehr mit Reputation und Kundenbindung zu tun hat als mit direkter Umsatzsteigerung, muss sich jedes Investment, egal ob in IT-Technik oder in eigene Abteilungen zur Pflege von Social Media-Content auch immer einen "Return-on-Invest" liefern. Wo genau dieser "ROI" in sozialen Netzwerken zu suchen ist und vor allem wie man diesen messen soll, wird allerdings bis heute heiß diskutiert.

Social Media Analytics

Mit den Social Media Analytics sollte der ROI messbar und visualisierter werden. Eine große Anzahl an Tools, die meisten davon gebührenpflichtig, werten die Daten der eigenen Facebook Fans aus, stellen diese in unzähligen Auswertungen zur Verfügung und fügen der Marktforschung neue Aspekte hinzu. Zusätzlich werden mit semantischen Methoden die Stimmungen der Fans analysiert, was den Unternehmen die Möglichkeit gibt, gegen Krisen vorzubeugen und die Meinungsführer des Web 2.0 für sich zu gewinnen.

Aber ist das wirklich schon Return on Invest oder nur "viel Lärm um Nichts"?

Klassisches CRM gegen die "junden Wilden" der CRM-Welt

Schnell war für die führenden CRM Anbieter wie Siebel, Oracle oder Salesforce klar, dass Social Media Analytics auch in CRM Systeme integriert werden muss. Gerade Salesforce, der am schnellsten wachsende Anbieter von SaaS Lösungen im CRM-Umfeld sorgte mit dem Kauf von Radian6 im Frühjahr 2011 für globale Schlagzeilen. Endlich kommt zusammen was schon lange zusammen gehört. Auch Microsoft und Oracle bemühen sich seither, Lösungen für die Auswertung der Social Media Aktivitäten zu integrieren. Eine beachtliche Entwicklung, wenn man bedenkt, dass wir immer noch von reiner Analyse sprechen und nur Zahlen und Daten schaffen, aber keine messbaren Fakten!

Social Media erhält Einzug in die "solide" Unternehmenswelt

Was vor zwei Jahren als Tummelplatz von jungen Unternehmen und den sogenannten "Early Adoptern" galt, die sozialen Netzwerke im B2C oder B2B-Segment, wird immer mehr zur Massenbewegung und kaum ein Unternehmen möchte heute auf Social Media Kanäle verzichten. Doch gerade in der breiten Unternehmensmasse geht es mehr um Vertrieb im klassischen Sinne, der um Daten aus sozialen Medien anzureichern ist, als um vollumfängliches Social Media Monitoring. Hier genau gibt es die Lücke, die nicht geschlossen werden kann. Da stehen auf der einen Seite die modernen Social CRM-Systeme, die sich voll und ganz auf das Marketing und den Vertrieb im Web 2.0 fokussieren. Auf der anderen Seite stehen klassische CRM-Anwendungen, die zwar alle "klassischen" Kanäle wie Telemarketing, E-Mail und Direktvertrieb fokussieren, mit Web 2.0 Techniken aber wenig am Hut haben. Gerade in letzterem Bereich steht immer noch der "Lead" und die daraus zu gewinnende "Opportunity" im Fokus der Anwender und Unternehmen.

Das beste aus klassischem CRM und Social Media Analytics

Genau hier setzt esentri mit seinen neuen Konzepten an. Als die Experten für Enterprise Social Networking holen wir die elementaren Daten aus den sozialen Netzwerken zurück ins Unternehmen. Dabei ist unsere Grundidee, Social Media nicht in den Mittelpunkt zu stellen, sondern nur als weiteren Kanal anzusehen. Dieser Kanal ist aber nur dann eine wirksame "Waffe" wenn er komplett ins bestehende CRM-System und darüber hinaus auch in andere relevante Anwendungen integriert werden kann. Was hilft mir ein zusätzliches Tool, wenn es nicht mit meinen anderen Unternehmensanwendungen kommuniziert?

BPEL, SOA, Fusion Middleware und CRM on demand - Klassisches CRM meets Twitter & Facebook

Wir halten nichts von eigenen Abteilung, die sich nur mit den sozialen Medien beschäftigen und damit ein Exotendasein fristen, sondern sehen die Zukunft in Lösungen die nicht zwischen den Kanälen unterscheiden und alle Kundendaten an einem Ort zusammenfassen. Deshalb reichern wir Oracle CRM on demand mit den Daten potentieller Kunden aus den Social Networks an. Dadurch erlauben wir den Vertriebsabteilungen in der gewohnten Umgebung auch über die Social Media Kanäle zu kommunizieren. Doch damit nicht genug, wir setzen unsere Strategien mit Oracle Technologien wie BPEL, SOA und Fusion Middleware Komponenten um. Dabei schaffen wir Standards, die auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens individuell zugeschnitten werden. Denn Social Media hat keine Standardabläufe, die über Unternehmen hinweg konform und gleichartig sind. Unsere Lösungen basieren auf vordefinierten Standards,  die sich aber individuell an der Vertriebsstruktur und den Social Media Guidelines des jeweiligen Unternehmen ausrichten lassen.

Die Praxis: Solutions und Produkte von esentri für Social Media mit Oracle CRM Systemen

Neugierig auf mehr? Schon bald werden wir die besten Features unserer Social Media Integration in die Oracle-Welt detaillierter vorstellen. Für nähere Informationen stehen wir aber jederzeit zur Verfügung. Lassen Sie sich schon heute begeistern, denn mit esentri und Oracle werden aus Social Media Analytics echte Leads. Facebook und Twitter sind ab sofort keine Spielwiesen mehr sondern liefern echten "ROI" und Ihre Kunden freuen sich über Kommunikation, die endlich auch soziale Kanäle mit einbezieht.

Michael Krebs
Copyright © 2009 esentri corporate Blog