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Der nächste wichtige Schritt zum Social Business - Oracle kauft Vitrue

Beobachtet man die aktuellen Entwicklungen könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass Oracle seine Übernahmestrategie in den letzten 12 Monaten vollständig auf unsere Enterprise Social Networking - Lösungen abgestimmt hat. Fakt ist aber, dass Oracle innerhalb kurzer Zeit durch verschiedene Übernahmen im Cloud- und Social Business Umfeld vom Nachzügler zum Branchenprimus avanciert ist. Mit der gestern bekannt gegebenen Übernahme von Vitrue kommt Oracle auf Augenhöhe mit dem Erzrivalen Salesforce und sorgt für eine neue Rollenverteilung im Social Business Markt.

Oracle Speed: In 12 Monaten zum vollständigen Social-Business Stack

Angefangen hat die Einkaufstour des Larry E.  mit der Übernahme von OnTrack im Oktober 2011. Aus On Track wurde das Oracle Social Network, welches durch die interne Kommunikation im Stile sozialer Netzwerke bereits als erster Fingerzeig in Richtung Social Business zu deuten war.

Doch bis zur End-to-End Social Business Lösung, die sowohl den Sales - Channel in soziale Netze integriert, vollumfängliche CRM-Funktionalitäten bietet und am Ende des Prozesses auch Support über Social-Media erlaubt, war es Ende 2011 noch ein weiter Weg.

Mit der Übernahme von Fatwire, welche mittlerweile vollständig in Oracle Web Center Sites integriert ist, war mit einem Schlag auch ein Produkt zum komfortablen Customer Experience Management ein Teil der Oracle-Familie. In Kombination mit den von ATG übernommenen E-Commerce Lösungen können vom umfangreichen Shop bis hin zum dynamischen Kundenportal alle Dienste und Funktionen mit Oracle-Produkten abgebildet werden.

Ein weiterer Paukenschlag wurde mit dem Kauf von Right Now im November vollzogen. Durch die Integration des Right Now Portfolios kann Oracle mit einem Schlag Web-Experience Management und vor allem Kundensupport in der Cloud anbieten. Noch dazu bindet Right Now mit Engage auch Facebook und Twitter als Support Kanal ein. Als Plattform für den gesamten Cloud-Stack dient dabei zukünftig die Oracle Public Cloud. Im Rahmen der Public Cloud-Dienstleistungen wird auch die neue CRM-Anwendung Fusion CRM als Software-as-a-Service angeboten.

Der nächste "Angriff" wurde dann gestern bekannt gegeben: Mit der Übernahme von Vitrue kann auch der gesamte Bereich des Content Managements in sozialen Netzen und das dabei essentielle Social Media Monitoring abgebildet werden. Diese wichtigen Bereiche waren eine eklatante Lücke im Cloud-Portfolio und werden nun konsequent geschlossen.

Der Kreis schließt sich, Social Business mit Oracle ist nicht nur möglich, sondern wird zur wichtigen und tragenden Säule bei Oracle. Mit Fusion CRM steht zudem ein neues und innovatives CRM System zur Verfügung, welches in Zukunft als Schaltzentrale für alle Information rund um den Kunden dienen wird.

cloud-stack

Oracle auf dem Weg zum Social Business Leadership?

Auch wenn SAP mit der kürzlich verkündeten Übernahme von Ariba einen namhaften Cloud-Anbieter übernommen hat, sind die Lösungen und Applikationen bei Ariba eher im Umfeld der klassischen Unternehmensanwendungen angesiedelt und bieten Funktionen wie zum Beispiel Auftragsmanagement oder Finanzverwaltung. Bei innovativen Social CRM - Lösungen hat SAP nicht viel zu bieten und man gewinnt den Eindruck, dass Oracle mit seinem Tempo SAP überrollt. Doch auch Salesforce, die bisher mit den Sales- und Service Cloud Anwendungen und dem eigenen Enterprise Social Networking Tool Chatter als einer der Marktführer für Social CRM Lösungen galten, verlieren stetig an Vorsprung.

Social Business Transformation meets Oracle

Als esentri vor fast genau einem Jahr die ersten Lösungen zur Integration sozialer Netzwerke in Oracle-Applikationen konzipierte, standen wir in einer Zwickmühle: Unsere Fokussierung war eindeutig auf den Oracle-Produktstack ausgerichtet, aber im Bereich Social CRM waren nur erste Prototypen von Fusion CRM zu sehen. Die Integration sozialer Netzwerke, Dienste zum Social Media Monitoring oder Support - Lösungen für Customer Care in Facebook oder Twitter waren bei Oracle nicht zu finden. Kaum ein Jahr später und wir können unsere Konzepte komplett auf Basis der neuen Oracle Technologien abbilden! Somit zeigt sich, dass die bisherige Strategie und die dazugehörigen Social-Business Konzepte genau den Nerv der Zeit treffen und esentri sich als Oracle-Cloud und Social Business- Experte als Pionier im Oracle Umfeld bewegt.

Whats next?

In Kürze stellen wir die Funktionen von Vitrue im Detail vor und zeigen zudem in einem ersten Konzept, wie ein ganzheitliches Social Business - Konzept mit Oracle Cloud - Applikationen in Zukunft aussehen kann. Wir sind gespannt, freuen uns auf die neuen Produkte innerhalb der Oracle Familie und werden bald weitere Informationen bereitstellen. Für alle Neugierigen anbei die Links für weitere Informationen.

Linkliste:

Das Oracle Social Network und die Oracle Public Cloud

Web Experience Management mit WebCenter Sites

E-Commerce mit ATG-Commerce Lösungen

Mehr zu Fusion CRM gibt es bei ec4u, den Experten für Fusion CRM-Systeme

Cloud-Experience und Customer Support Services mit Right Now

Alles zu Vitrue auf der Unternehmenswebsite

Michael Krebs

Social Media in der Enterprise 2.0 - Wie genau gelingt der Einstieg ins Enterprise Social Networking mit Oracle - Teil 1

Die E-Mail verliert in der Business Kommunikation weiter an Bedeutung! Diese Aussage ließt man fast täglich wenn es um Themen wie Enterprise Social Networking, Enterprise 2.0 oder auch um Social Media in Kombination mit Oracle Produkten geht. Doch was sind eigentlich die Probleme der guten alten E-Mail und wie sehen neue Konzepte aus, um zielgerichteter und zeitsparender zu kommunizieren? Diese beiden Fragestellungen wollen wir in unsere zweiteiligen Serie näher beleuchten und mit Tipps aus der Praxis aufzeigen, wie ein Unternehmen die erste Schritte hin zu einem Enterprise Social Network gestalten kann.

Garnter kam in einer Studie im November 2010 bereits zu dem Ergebnis, dass Social Networking Services den Email Verkehr innerhalb der Kommunikation der Unternehmen bis 2014 um 20% sinken lassen. Doch wo genau liegt das Problem innerhalb der E-Mail Kommunikation? Ein Auszug aus der Studie ist hierbei elementar: Monica Basso hebt in der Studie heraus, dass in der Vergangenheit die Kollaboration innerhalb von Unternehmen nur durch E-Mail und hoch strukturierte Anwendungen stattgefunden hat. Heute aber prägen neue Arten der Zusammenarbeit unsere private Welt und werden auch in die Unternehmenskultur übernommen. Dabei liegt es nicht an den technischen Vorraussetzungen, an denen eine Einführung von sozialen Kommunikationsmitteln im Unternehmen scheitert, sondern  an der Verfügbarkeit und der Akzeptanz in allen Unternehmensebenen. Es geht also mehr um einen kulturellen Wandel, die Technik ist nur ein "Enabler" für diese kulturellen Wandel einer Enterprise 2.0.

Warum eigentlich ein Enterprise Social Network?

Immer wieder werden wir aber auch gefragt, was eigentlich unproduktiv und schlecht wäre an der E-Mail und warum wir neue Wege zur Kommunikation brauchen. Dazu möchte ich einfach ein paar Fragen in den Raum stellen, die wir im zweiten Teil unser Serie mit Lösungsbeispielen aus der Praxis kommentieren und beantworten werden:

  • Wie viel Zeit verwenden Sie pro Tag mit der Abarbeitung von E-Mails, die eigentlich gar nicht direkt durch Sie bearbeitet werden müssten oder die in keinem direkten Kontext zu einer bestimmten Aufgabe stehen, die Sie zu bearbeiten haben?
  • Wie lange brauchen Sie, um den gesamten Kontext und alle Informationen aufzurufen, die Sie zur Bearbeitung oder zum Verständnis einer zielgerichteten Mail benötigen?
  • Wie oft bekommen Sie Mails, deren Inhalt mit einer kurzen Nachricht im Twitter Stil oder einer Instant Message schneller zu bearbeiten wäre?
  • Wie oft behalten Sie eine Information für sich, weil Ihnen der Aufwand, eine formelle E-Mail zu schreiben zu groß ist?
  • Wie viel Zeit benötigen Sie, um alle E-Mails zu einer speziellen Problemstellung zu finden, um sich einen Gesamtüberblick verschaffen zu können?
  • Wie oft sind Sie wirklich in der Lage, Ihren Posteingang bei neuen Mails zu ignorieren und sich weiterhin auf Ihre Aufgaben zu konzentrieren?
  • Wie oft müssen Sie neue Verteiler anlegen oder manuell Verteilerlisten erstellen, damit Sie alle Empfänger erreiche

Wie wir in unseren täglichen Kundengesprächen feststellen, bringen genau diese Fragestellungen viele Mitarbeiter zum Nachdenken. Allerdings gibt es in den wenigsten Fällen echte Alternativen, um den "Zeit- und Aufmerksamkeitsfresser" E-Mail sinnvoll zu ersetzen. Genau an dieser Stelle fängt der Kulturwechsel zur Enterprise 2.0 an.

Social Media im privaten Umfeld und die Übertragung auf Enterprise Social Networks

Zum Einstieg wieder ein paar Fragen, die uns einen Schiritt weiter bringen im Sinne des Wandels, welcher in den meisten Unternehmen noch am Anfang steht:

  • Wenn Sie privat soziale Netzwerke nutzen, wie viele der dort zur Verfügung gestellten Informationen hätten Sie auch per E-Mail bekommen?
  • Hätten Sie eine Nachricht bei Twitter auch als Email-Verteiler an alle Ihre Bekannten und Freunde versendet?
  • Halten Sie bei einer Nachricht auf Facebook oder Google+ formale Vorgaben ein?
  • Wie oft hätten Sie einen alten Bekannten oder Freund, mit dem Sie vor kurzem auf Facebook Kontakt hatten, angerufen oder eine E-Mail geschrieben?

Kombinieren wir alle in gestellten Fragen und Ihre persönlichen Antworten kommen wir meistens zu einem einheitlichen Ergebnis:  Unser privates Verhalten in Social Networks ist im Unternehmen noch nicht angekommen! Doch wie kann der Weg und die Migration hin zum Enterprise 2.0 sinnvoll gestalten werden?

Enterprise 2.0 wird man nicht von heute auf morgen - Enterprise Social Networks schrittweise einführen

Eine Umstellung und Transformation kann nicht immer eine 180-Grad Wende der Unternehmenskommunikation bedeuten und auch der finanzielle und technische Aufwand lässt sich in mehrere Stufen sinnvoll verteilen. Als Oracle Partner kennen wir professionelle Lösungen und sind Fans von Oracles WebCenter und den zugehörigen Social-Komponenten wie Oracle On Track. Im ersten Schritt kann zu allererst die Grundlage moderner IT- Strukturen durch den Einsatz einer Oracle Datenbank und dem Application Server Weblogic geschaffen werden.

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Im Frontend setzt man  zunächst auf schlanke Lösungen wie z.B. Social PM von esentri. Durch ein einfaches und intuitives Frontend erleichtert Social PM es, den kulturellen Wandel im Unternehmen voranzutreiben. Zu einem späteren Zeitpunk kann dann der Kreis geschlossen werden und man kombiniert die Lösungen mit Portalen wie Oracle WebCenter und schafft somit ein vollumfängliches Enterprise 2.0, welches den Content intern wie auch extern in modernen Portalen zur Verfügung stellt und das Content Management automatisiert und stark vereinfacht.

Corporate Social Networks - Tipps und Tricks aus dem Projektalltag

Wie unsere Lösungen im Einzelnen aussehen und was unsere Tipps zur Einleitung des kulturellen Wandels hin zum Corporate Social Network sind, erfahren Sie in wenigen Tagen im zweiten Teil unserer Serie.

Michael Krebs

Oracle und esentri: Your easy entry to enterprise social networking - Die Herausforderungen des Enterprise 2.0

Enterprise 2.0, Social Media und Enterprise Social Networks sind nicht nur bei Oracle aktuell in aller Munde, doch was genau verbirgt sich hinter diesen Schlagworten und wie sehen praktische Lösungen im Unternehmen aus?

1.) Kommunikation heute und die Kommunikation im Enterprise 2.0

Erst vor kurzem durfte die E-Mail ihren vierzigsten Geburtstag feiern. Doch auch wenn der endgültige Durchbruch der E-Mail erst vor 15 Jahren begonnen hat, ist sie  immer noch das Medium Nummer 1 zur elektronischen Kommunikation und hat andere elektronische Technologien wie das gute alte Fax aber auch den normalen Brief zu großen Teilen abgelöst. Doch wie effektiv ist die Email wirklich und vor allem wie muss sinnvolle Unternehmenskommunkation im Zeitalter sozialer Medien aussehen?  Sicher wird die E-Mail immer ein Teil der Gesamtkommunikation bleiben, doch nicht umsonst gibt es heute bereits Unternehmen, die überlegen E-Mails in der internen Kommunikation zu verbieten, da es zum einen oftmals mit einem einfachen Anruf getan ist, andererseits der überquellende E-Mail Eingang auch als der "Zeiträuber" schlechthin identifiziert wurde. Hinzu kommen noch externe soziale Netzwerke, deren Posteingänge sowohl privat als auch teilweise geschäftlich genutzt werden plus diverse Messenger und Chat Tools, Wikis, Blogs und interne Plattformen.Doch die Informationsflut macht Unternehmen, Mitarbeitern und Kunden auch an anderen Stellen zu schaffen. Immer mehr Inhalt will verwaltet, publiziert und geprüft werden. Dabei soll zukünftig der sogenannte "User-Generated-Content", also Kommentare und Artikel, welcher von Mitarbeitern, Kunden und Interessenten erstellt werden, immer mehr in den Vordergrund rücken. Um diese neue und sicher auch spannende Welt der sozialen Unternehmenskommunikation und Interaktion im Griff zu haben, ist es nicht mehr mit einem E-Mail Programm und dem Web-Browser getan. Um nicht in der Flut an Informationen unterzugehen und nur noch "Getriebener" durch die verschiedenen Plattformen zu sein, sind zwei grundsätzliche Problemstellungen zu lösen:

- Wie kann die interne und externe elektronische Kommunikation gebündelt und optimiert werden, damit alle Informationen welche im Rahmen der elektronischer Medien aus verschiedenen Kanälen eingehen und auch ausgehen an einer zentralen Stelle zur Verfügung stehen?

- Welche technische Möglichkeiten gibt es, sowohl Kommunikation als auch Content für das Unternehmen transparent zu machen und vor allem auch in Geschäftsprozesse einfließen zu lassen um internen und externen Content und Kommunikation sinnvoll zu nutzen?

2.) Es geht nicht nur um Technik sondern auch um die generelle Ausrichtung des Unternehmens!

Enterprise 2.0 ist nicht nur eine Frage der eingesetzten Kommunikationsmittel sondern bedingt auch eine neue Grundeinstellung jedes Unternehmens in den Bereichen Kommunikation, Transparenz und Glaubwürdigkeit. Eine klassische Top-Down Strategie einfach in Enterprise 2.0 Konzepte zu übernehmen ist nur wenig zielführend. Nicht selten haben wir es erlebt, dass zwar auf der einen Seite nach außen Offenheit und Transparenz  in sozialen Netzwerken gepredigt wird, im Unternehmen selber aber noch klassische Hierarchien herrschen, in denen strenge Restriktionen zur Kommunikation nach außen und innen herrschen. Dieses Konzept kann in Summe nur fehlschlagen, da heutige Kunden und Benutzer schnell merken, wie offen ein Unternehmen gegenüber den Grundgedanken des Web 2.0 wirklich ist und nur dann zu "Fans" und loyalen Kunden werden, wenn diese elementaren Grundsätze auch im Unternehmen gelebt werden.

Social Media und vor allem Enterprise 2.0 fängt daher weder bei ganzheitlichen Unternehmenskonzepten zum Social Networking noch bei der Auswahl und Implementierung einer modernen IT-Landschaft an, sondern ist zu allererst ein Paradigmenwechsel in der internen Unternehmensstruktur, der sich auch auf die Kommunikation automatisch auswirkt.

3.) Content Management

Ein zentraler Punkt einer "Enterprise 2.0" ist das Management der Inhalte, des sogenannten Contents. Mitarbeiter müssen die Möglichkeit haben, in einem geordneten System mit fest definierten Review-Prozessen, Inhalte zu veröffentlichen und auch bestehende Dokumente jeglicher Art zu finden. Zum Content gehören in unseren Augen neben den unternehmensinternen Dokumenten auch die gesamte elektronische Kommunikation und sämtlicher Content, der öffentlich oder intern in Intranets, Extranets und auf Webseiten und sozialen Medien veröffentlicht wird. Bei der Flut an Informationen gilt es, die Gesamtheit der Inhalten sinnvoll bereitzustellen, diese über Volltextsuche und "tagging" auffindbar zu machen und somit über alle Medien hinweg das gesamte Knowledge des Unternehmens je nach Bereich zur Verfügung stellen zu können. Nur wer die Weichen heute mit modernen Tools, die auch durch den Marktführer Oracle angeboten werden und durch WebCenter und FatWire weiter ausgebaut werden, in die richtige Richtung stellt, hat zukünftig noch die Chance, schnell und universell auf die Ansprüche der Web 2.0 Generation zu reagieren und in Echtzeit intern und extern zu kommunizieren. Die gute alte E-Mail ist für diese Zwecke schon heute ein Auslaufmodell und verliert in Zukunft weiter an Bedeutung.

4.) Vernetzung von internen und externen Content über alle Kanäle hinweg

Die Anzahl der Plattformen, auf denen Unternehmen heute kommunizieren und aktiv Inhalte zur Verfügung stellen, ist bereite umfangreich und wächst stetig weiter. Um  Insellösungen zu verbinden sind ganzheitliche Plattformen nötig, die über den bisherigen Unternehmensapplikationen stehen und alle Abteilungen und Bereiche im Unternehmen miteinander vernetzen. Dabei steht die Kommunikation im Mittelpunkt, ist aber noch lange nicht Alles. Egal an welcher Stelle im Unternehmen, moderne Kommunkationstools wie z.B. On Track von Oracle oder Social PM (www.social-pm.com) müssen sich homogen in die IT-Landschaft des Unternehmens einbinden. Elektronische Kommunikation ist keine isolierte Anwendung sondern muss sich vollständig in Systeme integrieren um die Produktivität zu steigern. Ziel muss es sein, die Ablenkung vom eigentlich abzuwickelnden Kerngeschäft so gering wie möglich zu halten aber trotzdem die Möglichkeit bieten, in Echtzeit auf die wichtigsten Vorgänge reagieren zu können.

Des Weiteren müssen alle Inhalte immer und überall zur Verfügung stehen und dabei sinnvoll miteinander vernetzt sein. Eine Strategie hierzu ist nachhaltig und langfristig zu planen, denn es macht wenig Sinn, sich planlos über soziale Netzwerke hinweg zu präsentieren, wenn die Inhalte nicht mehr kontrollierbar sind und vor allem das Feedback und der User Generated Content keine Beachtung mehr findet. Diese Maßnahmen sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Weniger ist mehr, selektive Nutzung der zur Verfügung stehenden Kanäle bei vollständiger Verknüpfung von internen und externen Inhalten der Schlüssel zum Erfolg!

5.) Nutzung aller Daten in Unternehmensprozessen

Daten zu Veröffentlichen, intern wie extern ist der Anfang, doch was kommt danach? Bei steigender Interaktion mit (potentiellen) Kunden, Lieferanten, Interessenten und Mitarbeitern über diverse elektronische Medien inklusive der Social-Media Kanäle müssen definierte Prozesse existieren, die Kommunikationsdaten und User-Generated Content zum einen Analysieren, aber im zweiten Schritt auch in Geschäftsprozessen nutzbar machen. Dies betrifft zum einen natürlich die Markeitgabteilungen, deren Ziel es ist Kunden und Zielgruppen zu analysieren, Beziehungen zwischen Interessenten zu nutzen und dadurch das Web 2.0 als mächtige "Waffe" im Krieg der Marken und Produkte zu nutzen. Doch dies ist erst der Anfang. Auch alle anderen Abteilungen kommunizieren mit Kunden, Mitarbeitern oder Lieferanten, auch hier muss zukünftig eine vom Komunikationskanal unabhängige Prozesskette geschaffen werden. Ziel wird es sein im Enterprise 2.0 den Geschäftsprozess und die wirkliche Business-Apllikation in den Mittelpunkt zu stellen. Die Inhalte und Kommunikationsabläufe rücken in den Hintergrund und müssen von den Benutzern nicht mehr differenziert werden. Egal aus welchen Quellen potentielle Anfragen kommen oder Prozesse automatisiert gestartet werden, die Informationen landen automatisch an der richtigen Stelle oder sind schnell und einfach in einer zentralen Portalapplikation auffindbar. Erst dann können wir von "echtem" Enterprise Social Networking sprechen und schaffen es, im Unternehmen sinnvolle Inhalte und zielführende Kommunikation zu implementieren.

6.) Fazit

Enterprise 2.0 und Enterprise Social Networking besteht aus einer Kombination einer neuen Unternehmenskultur, der Kanalisierung der elektronischen Kommunikation und der Zentralisierung von internen und externen Inhalten. Erster und elementarer Schritt nach dem sanften Wandel der Kultur im Unternehmen ist es, eine IT-Struktur zu schaffen, die die wachsende Anzahl an Kommunikationsmitteln bündelt und zentral bereitstellt. Ein Beispiel sind Oracle-Produkte wie On Track und Plattformen wie Social PM (www.social-pm.com), die diese ganzheitlichen Ansätze in den Fokus stellen.

Ergänzt wird das ganze um ein sinnvolles Content Management und eine Integration aller Medien und der zugehörigen Inhalte in bestehende Geschäftsprozesse.

In einem unserer noch folgenden Blog-Artikel werden wir noch näher auf die Herausforderungen der Enterprise 2.0 eingehen und Strategien und zugehörige Applikationen vorstellen, die unsere Anforderungen bereits heute erfüllen und einen erfolgreichen Wandel zum "echten" Enterprise 2.0 ermöglichen. Stay tuend!

Michael Krebs

Die Integration der FatWire Produkte in Oracle WebCenter - Web Experience Management

Wie bereits kurz angesprochen haben wir gestern Abend an einem Webcast teilgenommen, in dem die Verantwortlichen von Oracle und FatWire über die laufende Integration der FatWire Produkte in die Oracle Produktlandschaft berichtet haben. Wie bereits vermutet, werden die Content Management Technologien von FatWire eng mit den Oracle WebCenter Produkten verzahnt.

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Oracle spricht hierbei vom sogenannten "Web Experience Management" und zielt damit vor allem auf die von FatWire beigebrachten Instrumente an, die eine dynamische Content-Generierung auf Basis der jeweiligen Zielgruppe ermöglichen. Eine Zielgruppe kann dabei entweder statisch nach Faktoren wie Alter, Herkunft oder anderen Statischen Merkmalen definiert werden. Des weiteren bieten die FatWire Technologien auch die Möglichkeit einer dynamischen Contentanpassung auf Basis der Vorlieben des Benutzers, wie beispielsweise häufig besuchte Seiten oder Produkte. Sicherlich der wesentlich spannendere Punkt unter Marketing Gesichtspunkten.

Real Time Targeting & Analytics

Eine der Kernfunktionen der bisherigen FatWire-Tools ist das sogenannte "Real-Time Targeting". Hier wird neben Inhalten auf einer Website vor allem auf den E-Commerce Bereich abgezielt. FatWire analysiert laufend und in Echtzeit das Verhalten aller Benutzer und passt dynamisch z.B. die auf der Startseite präsentierten Produkte nach vorher definierten Faktoren an. Diese Funktionalität werden auch eng mit den Oracle Fusion Applications und im speziellen mit Siebel Marketing verzahnt. Durch die laufende Analyse ist es möglich, während der Benutzer online ist von einer breiten Segmentierung durch Sammlung der laufenden Daten direkt zu einer Mikrosegmentierung zu gelangen, was im E-Commerce Umfeld, in dem Oracle zudem auch durch die Übernahme von ATG-Commerce sein Fundament weiter ausbaut, ein entscheidender Umsatzfaktor sein kann.

Connecting the Online Experience

Neben dem reinen Targeting bietet FatWire, wie von den meisten gängigen CMS Systemen bekannt, die Möglichkeit der dynamischen Content Generierung, die von den Usern getrieben wird. Dabei kann die Relevanz der Anzeige von Inhalten durch Bewertungen der Benutzer veränderbar gestaltet sein. Dies entspricht im weitesten Sinne auch den Ansätzen aus dem Social Networking Bereich. Analog dazu werden die Daten über die Benutzer und ihre Vorlieben auf der Seite in Real-Time analysiert, ausgewertet und fließen zukünftig auch in die CRM-Systeme von Oracle zurück. Entsprechende Schnittstellen sind bereits in der Entwicklung. Wesentliche Bestandteile zur Content-Generierung werden dabei in WebCenter Sites einfließen, welches heute im WebCenter Portfolio mit dem Claim "Web Experience Management" vermarktet wird.

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Was fehlt noch zur Oracle Enterprise 2.0

Wir sind generell skeptisch, ob man bei der dynamischen Content-Generierung und Analyse schon das Wort "Social" benutzen sollte. Ein Kernziel, den man mit der Integration von FatWire erreichen will, ist eine stärkere Kundenbindung und Produktloyalität. Hier bewegt man sich im Marketing aber immer mehr weg von der reinen Homepage hin zu sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook oder Google+. Nur Konzepte, die auch diese Social Media Kanäle miteinbeziehen werden in Zukunft erfolgreich sein. Des weiteren bietet FatWire zwar die Möglichkeit einer Analyse der Aktionen von Benutzern und deren Mikrosegmentierung, aber auch hier ist das Ganze auf die eigenen Web-Präsenzen beschränkt, die Social Networks bleiben außen vor. Somit kann kein gesamtheitliches Bild erstellt werden, welches auch zurück in die CRM Systeme fließt, sondern es wird immer nur ein Teilbereich analysiert. Genau hier muss Oracle entweder durch die Veröffentlichung des Social Media Managers oder durch weitere Zukäufe noch nachlegen. Wir denken, dass bereits zur Open World neue Nachrichten hierzu verkündet werden und bleiben am Ball.

Michael Krebs
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